Dr. Horst Friedrich von der GEPVOLT SE erläutert, warum Netzanschlüsse, Regulierung und Betriebsmodelle über den Erfolg von Batteriespeichern entscheiden.
Das Unternehmen befindet sich nach eigenen Angaben im Übergang von Projektentwickler zu Infrastrukturbetreiber. Mit Projekten in Schneeberg und Spremberg sowie ersten Vorhaben mit ATU seien wichtige Meilensteine erreicht worden. Die Transformation vollende sich erst mit Inbetriebnahme und laufenden Erlösen.
Zum Thema Projektrisiken betont GEPVOLT die bewusste Kommunikationsstrategie: Projekte würden erst öffentlich vorgestellt, wenn Grundstück, Baugenehmigung und insbesondere Netzanschluss gesichert seien.
Bezüglich des Made-in-Germany-Ansatzes argumentiert das Unternehmen, dass Kunden in kritische Energieinfrastruktur mit 15 bis 20 Jahren Lebensdauer investieren. Deutsche Entwicklung und Produktion ermöglichten schnellere Technologieintegration und flexible regulatorische Umsetzung.
Ohne Netzanschluss hilft weder Kapital noch ein geeignetes Grundstück. Wer sich frühzeitig einen Anschluss sichert, besitzt damit einen erheblichen strukturellen Wettbewerbsvorteil.
Dr. Horst Friedrich, GEPVOLT SE
Zur Marktsituation stellt GEPVOLT fest, dass die Nachfrage nach Speicherkapazität kontinuierlich wachse, bei Industrieunternehmen, Netzbetreibern und Anlagenbetreibern. Die begrenzte Verfügbarkeit von Netzanschlüssen verhindere beliebig viele Projekte an gleichen Standorten.