Batteriespeicher für Solarparks: mehr Ertrag aus bestehender Erzeugung

Made in Germany
Entwicklung, Produktion, Service in Deutschland

Alles aus einer Hand
Planung, Engineering, Bau und Betrieb

Erfahrenes Team
Ingenieure mit langjähriger Erfahrung in Energieinfrastruktur

Eigene Steuerung & EMS
Maximale Kontrolle und Flexibilität

Plug & Play
Schlüsselfertig, schnell integrierbar, maximal zuverlässig
Solarparks erzeugen ihren Strom nicht gleichmäßig über den Tag verteilt, sondern konzentriert um die Mittagsstunden - genau dann, wenn das Netz oft am wenigsten Kapazität dafür frei hat und die Strompreise am Markt niedrig sind. Ein Batteriespeicher für Solarparks setzt genau hier an: Er nimmt den Solarstrom auf, der sonst abgeregelt oder zu ungünstigen Preisen eingespeist werden müsste, und macht ihn zu einem späteren, ertragsstärkeren Zeitpunkt nutzbar. GEPVOLT plant, baut und betreibt Batteriespeicher für Solarparks - als Co-Location an bestehenden Anlagen ebenso wie als Hybridkraftwerk mit neuen PV-Projekten.
Ein Großspeicher direkt am Solarpark durchbricht dieses Verlustmuster - unabhängig vom Alter der Anlage oder dem zugrundeliegenden Fördermodell. Für Betreiber, die den Wert ihrer bestehenden Solaranlagen erhöhen wollen, ist er eine der wenigen Erweiterungen, die sich unmittelbar auf den Ertrag auswirken, ohne die Stromerzeugung selbst zu verändern.
Sie betreiben einen Windpark? Batteriespeicher für Windparks
Ausgangslage
Warum Solarparks ohne Batteriespeicher Ertrag verlieren
In der Praxis schmälern vor allem zwei Faktoren die Rendite von PV-Freiflächenanlagen: Netzdrosselungen und der Preisverfall zur Mittagszeit.

Abregelung bei Netzengpässen
Reicht die Kapazität des Netzanschlusses oder des vorgelagerten Netzes nicht aus, um die volle Leistung eines Solarparks aufzunehmen, ordnet der Netzbetreiber eine Abregelung an. Der in dieser Zeit erzeugte Solarstrom geht verloren, obwohl die Anlage technisch mehr Strom liefern könnte. Ein Batteriespeicher am Netzanschlusspunkt nimmt genau diese Überschussleistung auf, statt sie ungenutzt verpuffen zu lassen.
Mittagsspitze trifft niedrige Strompreise
An sonnenreichen Tagen erzeugen viele Solarparks gleichzeitig ihre höchste Leistung - die sogenannte Mittagsspitze. Trifft dieses Überangebot an Solarstrom auf eine vergleichsweise geringe Nachfrage, fallen die Strompreise am Markt genau in diesen Stunden auf ein niedriges Niveau, teils sogar in den negativen Bereich. Ein Batteriespeicher entkoppelt Produktion und Vermarktung: Der Solarstrom wird zwischengespeichert und erst dann verkauft, wenn die Preise wieder attraktiver sind.
Begrenzte Netzanschlussleistung besser ausnutzen
Viele Solarparks sind größer geplant, als es der vorhandene Netzanschluss eigentlich zulässt - eine bewusste Überbauung, die sich nur mit einem Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ausschöpfen lässt. Ohne Speicher muss die Erzeugungsspitze über der Anschlussleistung schlicht abgeregelt werden. Mit einem Batteriespeicher am selben Netzanschlusspunkt lässt sich diese Spitze stattdessen auffangen und zeitversetzt einspeisen, sodass die Investitionskosten in den Park und den Netzanschluss deutlich besser ausgenutzt werden.
Für Kunden, die einen Ausbau ihres Solarparks über die ursprünglich genehmigte Anschlussleistung hinaus planen, ist genau das eine relevante Herausforderung: Ein zusätzlicher Netzausbau ist oft teuer und langwierig, während ein Batteriespeicher am selben Netzanschlusspunkt deutlich schneller realisiert werden kann. So lässt sich die Erzeugung der PV-Anlage wirtschaftlich sinnvoll steigern, ohne auf eine neue Netzanschlusszusage warten zu müssen.
Co-Location
Co-Location und Hybridkraftwerk am Solarpark
Ein Batteriespeicher lässt sich auf zwei Arten mit einem Solarpark kombinieren: als eigenständige Co-Location-Anlage oder als integriertes Hybridkraftwerk.
Speicher am gemeinsam genutzten Netzanschlusspunkt
Bei der Co-Location wird der Batteriespeicher am bestehenden Netzanschlusspunkt des Solarparks errichtet und nutzt dessen vorhandenen Netzanschluss gemeinsam mit der PV-Anlage. Das spart eigene Genehmigungs- und Anschlusskosten und verkürzt die Realisierungszeit gegenüber einem separaten Speicherprojekt an anderer Stelle.
Hybridkraftwerk aus PV und Batteriespeicher
Beim Hybridkraftwerk werden Solaranlagen und Batteriespeicher von Anfang an als eine technische Einheit geplant und gesteuert. Diese enge Integration erlaubt eine feinere Abstimmung zwischen Erzeugung, Speicherung und Vermarktung als bei einer nachträglichen Kombination zweier getrennter Anlagen.

Bestehende Solarparks mit Batteriespeicher nachrüsten
Auch ältere Solarparks lassen sich nachträglich mit einem Batteriespeicher ausstatten. Das ist besonders für Anlagen interessant, deren Netzanschluss regelmäßig zu Abregelungen führt oder deren Förderzeitraum ausläuft und die auf zusätzliche Erlöse aus der Vermarktung angewiesen sind. GEPVOLT prüft bei jeder Nachrüstung, wie sich der Batteriespeicher in die bestehende Anlagentechnik integrieren lässt, ohne den laufenden Betrieb der Bestandsanlage zu beeinträchtigen.
Für Kunden mit älteren Solarparks ist die Nachrüstung häufig die wirtschaftlich attraktivste Option, weil die Module selbst bereits abgeschrieben sind und sich die zusätzliche Investition allein über die neuen Erlösquellen des Batteriespeichers rechnen muss. GEPVOLT prüft dabei technisch, ob die vorhandene Netzanschlusskapazität und die tatsächliche Solarenergie-Produktion eine wirtschaftliche Auslegung des Speichers zulassen, und dimensioniert die Ergänzung entsprechend.
Technisch stellt sich bei der Nachrüstung vor allem die Frage der Kopplung: Bei der AC-Kopplung wird der Batteriespeicher über einen eigenen Wechselrichter an das bestehende Wechselstromnetz des Solarparks angeschlossen - die einfachste und am wenigsten invasive Lösung, weil die vorhandene Anlagentechnik des Parks unverändert bleibt. Bei der DC-Kopplung wird der Speicher stattdessen auf der Gleichstromseite vor den vorhandenen Wechselrichtern eingebunden, was höhere Wirkungsgrade ermöglicht, aber tiefer in die bestehende Elektrik eingreift. GEPVOLT prüft für jeden Solarpark individuell, welche der beiden Varianten wirtschaftlich und technisch die bessere Wahl ist.
Wirtschaftlichkeit
Wie der Batteriespeicher die Wirtschaftlichkeit verbessert
Neben der bloßen zeitlichen Verschiebung von Solarstrom eröffnet ein Großspeicher zusätzliche Einnahmemöglichkeiten für die PV-Anlage.

Energy Shifting: Solarstrom in ertragsstarke Stunden verschieben
Über das sogenannte Energy Shifting wird Solarstrom aus der Mittagsspitze mit niedrigen Preisen in Abend- oder Morgenstunden mit höherer Nachfrage und besseren Preisen verschoben. So lässt sich dieselbe erzeugte Energie zu einem deutlich besseren Erlös vermarkten, statt sie zum ungünstigsten Zeitpunkt einspeisen zu müssen.
Negative Strompreise abfedern
Neben dem reinen Energy Shifting schützt der Batteriespeicher den Solarpark auch gezielt vor Phasen negativer Strompreise: Statt in solchen Stunden Geld für die Einspeisung zu zahlen, bleibt die gespeicherte Energie im Batteriespeicher, bis sich die Marktlage wieder verbessert. Zusätzlich lassen sich Schwankungen im Netz über Netzdienstleistungen am Regelenergiemarkt ausgleichen: Der Speicher stellt kurzfristig Leistung bereit oder nimmt sie auf, unabhängig davon, wie viel Solarenergie der Park gerade produziert. Für Solarparkbetreiber entsteht so eine dritte, stabile Erlösquelle neben Energy Shifting und reiner Einspeisevergütung.
Auslegung
Auslegung des Solarpark-Speichers: Kapazität und Leistung
Ein Batteriespeicher für einen Solarpark wird nicht pauschal dimensioniert, sondern nach dem tatsächlichen Erzeugungsprofil der jeweiligen Anlage.
Dimensionierung nach Erzeugungsprofil der Anlage
Kapazität und Leistung richten sich nach Größe und Ausrichtung der PV-Anlagen, der Höhe und Häufigkeit von Abregelungsereignissen sowie der verfügbaren Netzanschlusskapazität. GEPVOLT ermittelt die passende Auslegung auf Basis der Erzeugungsdaten des Solarparks, damit der Batteriespeicher an den tatsächlichen Bedarf der Anlage angepasst ist statt an pauschale Erfahrungswerte.
Speichertechnologie und Lebensdauer
Bei der Auswahl der Speichertechnologie steht neben der reinen Kapazität vor allem die Zyklenfestigkeit im Vordergrund, da ein Solarpark-Speicher durch das tägliche Lade- und Entladeprofil vergleichsweise häufig durchlaufen wird. GEPVOLT setzt auf Batteriezellen mit hoher Lebensdauer, damit sich die Investitionskosten über die gesamte Laufzeit der Anlage verlässlich amortisieren. Bei der Zellchemie gilt: Aktuell setzt GEPVOLT auf Lithium-Eisenphosphat (LFP); perspektivisch ist der Einsatz von Natriumzellen geplant. Diese Entscheidung wirkt sich unmittelbar auf die Lebensdauer und damit die Wirtschaftlichkeit des gesamten Solarpark-Speichers aus. Ein Batteriemanagementsystem überwacht dabei kontinuierlich Spannung, Temperatur und Ladezustand jedes einzelnen Moduls, damit Abweichungen frühzeitig erkannt werden, bevor sie die Lebensdauer der gesamten Anlage beeinträchtigen. Gerade bei Solarpark-Speichern, die durch das tägliche Zyklieren stärker beansprucht werden als reine Notstromanwendungen, ist dieses engmaschige Monitoring ein wesentlicher Faktor für eine verlässliche Wirtschaftlichkeitsrechnung über die gesamte Laufzeit.
Ablauf
Von der Planung bis zum Betrieb des Batteriespeichers
Als Full-Service-Partner übernimmt GEPVOLT alle Projektschritte - von der initialen Standortprüfung bis zum täglichen Anlagenbetrieb.
Machbarkeit und Ertragsprognose für den Solarpark
Am Anfang steht eine Machbarkeitsprüfung: Wie hoch ist der Anteil abgeregelter Energie, wie stark schwanken die Strompreise zur Mittagsspitze, und welcher zusätzliche Ertrag lässt sich daraus für einen Batteriespeicher ableiten? Auf dieser Grundlage erstellt GEPVOLT eine belastbare Ertragsprognose für den geplanten Solarpark-Speicher. Dafür nutzt GEPVOLT historische Wetterdaten, das bestehende Ertragsgutachten des Parks sowie die tatsächlichen Abregelungsdaten der vergangenen Betriebsjahre, sofern diese vorliegen. So lässt sich der zusätzliche Ertrag aus dem Batteriespeicher deutlich genauer abschätzen als über pauschale Erfahrungswerte.
Genehmigung, Netzanschluss und Betrieb des Speichers
Es folgen Planung und Genehmigung, die technische Integration am gemeinsamen Netzanschlusspunkt sowie Montage und Inbetriebnahme. Im laufenden Betrieb übernimmt GEPVOLT Wartung, Überwachung und - je nach vereinbartem Modell - auch die Vermarktung des gespeicherten Solarstroms, sodass Betreiber und Kunden für das gesamte System einen durchgehenden Ansprechpartner haben.
FAQ
Häufige Fragen zu Batteriespeichern im Solarpark
Lohnt sich ein Batteriespeicher auch bei einem kleineren Solarpark?
Ja. Entscheidend ist weniger die Gesamtleistung des Solarparks als die Häufigkeit von Abregelungen und die Ausprägung der Mittagsspitze am jeweiligen Standort. Auch kleinere Anlagen profitieren, wenn diese Effekte regelmäßig auftreten.
Kann ein Batteriespeicher auch an einem bereits geförderten Solarpark nachgerüstet werden?
Ja, das ist sogar einer der häufigsten Anwendungsfälle. Der Speicher wird dabei unabhängig von der Förderung der ursprünglichen Anlage als eigenständige Anlage betrieben und vermarktet.
Was unterscheidet Co-Location von einem echten Hybridkraftwerk?
Bei der Co-Location bleiben Solaranlagen und Batteriespeicher zwei getrennte Anlagen, die sich lediglich den Netzanschlusspunkt teilen. Beim Hybridkraftwerk werden beide von Anfang an als eine technische Einheit geplant und gemeinsam gesteuert.
Wie lange dauert die Umsetzung eines Batteriespeicherprojekts an einem Solarpark?
Je nach Netzanschluss und Genehmigungslage hängt der Zeitraum von der ersten Machbarkeitsprüfung bis zur Inbetriebnahme vom Einzelfall ab. Eine konkrete Einschätzung geben wir nach der ersten Prüfung.
Wie wirkt sich ein Batteriespeicher auf die Vermarktung der Solarenergie aus?
Der Speicher entkoppelt Produktion und Vermarktung: Solarenergie, die zur Mittagsspitze erzeugt wird, muss nicht mehr sofort zu niedrigen Preisen verkauft werden. Für Kunden und Betreiber bedeutet das planbarere Erlöse, weil sich der Verkaufszeitpunkt gezielt steuern lässt.
Kontakt aufnehmen
Wir sind für Sie da und freuen uns auf Ihre Nachricht.
So erreichen Sie uns
Telefon
+49 2103 99550-0
E-Mail
verwaltung@gepvolt.com
Adresse
Max-Volmer-Straße 23
40724 Hilden, Deutschland