Hilden, 30. Oktober 2026 - GEPVOLT hat am 29. Oktober 2026 Gäste aus Politik und Stadtverwaltung durch die Fertigung am Standort Hilden geführt. Im Mittelpunkt stand der bevorstehende Start der Serienproduktion in der ehemaligen Wielpütz-Halle im Stadtteil Kalstert, die GEPVOLT zusätzlich zum bestehenden Gebäude nutzt.
Die rund 14.000 Quadratmeter große Halle liegt direkt gegenüber dem bisherigen Standort. Dort entsteht die teilautomatisierte Fertigung der Batteriespeichersysteme. Die entsprechende Anlage, unter anderem mit Roboter und Lasertechnik, steht bereits in der Halle. Mit der Serienproduktion soll der Durchsatz deutlich erhöht werden.
Beim Rundgang waren unter anderem Thomas Jarzombek, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesdigitalministerium, und der Hildener Bürgermeister Claus Pommer zu Gast. Außerdem nahmen der Aufsichtsratsvorsitzende Karl Assing und Beirat Alexander Kroß teil.
Das Vorzeigeprojekt von GEPVOLT ist die Kooperation mit ATU: An bis zu 275 Standorten sollen batteriegestützte Schnellladestationen entstehen, die GEPVOLT entwickelt, baut und betreibt. In Konstanz ist die erste Station bereits angeschlossen, weitere Standorte befinden sich im Aufbau. Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Schnellladesäulen: Die Stationen sind nicht auf ein besonders leistungsfähiges Stromnetz angewiesen, weil der Batteriespeicher die Leistung für den Ladevorgang bereitstellt.
Bürgermeister Claus Pommer zeigte sich beeindruckt von der Entwicklung der vergangenen Monate und betonte, dass die Fertigung in dieser wichtigen Branche in Hilden liege. Die Stadt unterstütze das Unternehmen mit ihrer Wirtschaftsförderung. Staatssekretär Thomas Jarzombek sah in GEPVOLT ein Beispiel dafür, was German Engineering leisten kann, und hob hervor, dass rund die Hälfte der Wertschöpfung bei den Großspeichern in Deutschland stattfindet.
Derzeit arbeiten rund 50 Mitarbeiter am Standort Hilden, mittelfristig soll das Team auf etwa 80 wachsen. Gesucht werden Kolleginnen und Kollegen für die Produktentwicklung, die Fertigung und die Inbetriebnahme auf den Baustellen. Langfristig will GEPVOLT der größte Batteriespeicherhersteller Deutschlands werden, so Alexander Kroß. Von der Politik wünscht sich das Unternehmen verlässliche Rahmenbedingungen und weniger Bürokratie.
Mit Sitz in Hilden entwickelt, produziert, finanziert und betreibt GEPVOLT industrielle Batteriespeichersysteme für Industrieunternehmen, Energieversorger, Kommunen sowie Betreiber von Solar- und Windparks. Durch die eigene Entwicklung und Produktion verfolgt das Unternehmen einen konsequent industriellen Ansatz und setzt auf technologisch unabhängige Lösungen Made in Germany.
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Zum Originalartikel: „Gepvolt will größter Batteriespeicherhersteller Deutschlands werden“ (RP Online)